Tsavo West National Park
"Land der Lava, Quellen, Menschenfresser und magischen Sonnenuntergänge"
Tsavo West national Park – Die spektakulären Mzima-Quellen bieten einen beeindruckenden Anblick: Millionen Liter kristallklares Wasser sprudeln aus dem ausgedörrten Lavagestein.
Sie formen dabei eine der einladendsten und schönsten Landschaften inmitten des sanft hügeligen Dschungels Afrikas. Vor dem Hintergrund endloser Himmel. Smaragdgrüner Hügel, flüssiger Lavaströme, palmengesäumter Flüsse, einer vielfältigen Tierwelt und glitzernder Oasen, die sich vor der beeindruckenden Kulisse kilometerweiter, wolkenverhangener afrikanischer Savanne erstrecken, liegt der Tsavo-West-Nationalpark. Er ist das zweitgrößte Schutzgebiet Kenias und berühmt für die menschenfressenden Löwen, deren bizarre Geschichte bis heute nach dem Terroranschlag auf Bauarbeiter der Kenia Uganda Eisenbahn im Jahr 1898 reicht.
Die Bauarbeiten wurden abrupt von den gefräßigen und unersättlichen menschenfressenden Löwen gestoppt. Der erste Schauplatz des Zweiten Weltkriegs – der Ostafrikafeldzug – und vielleicht der bizarrste Feldzug des Zweiten Weltkriegs wurde im „Bundu“ (Busch) ausgetragen. Die Wildnis mit ihren dornigen Sträuchern und dichten Wäldern des Tsavo-West-Nationalparks war kaum erforscht. Dieser letzte „Gentleman-Krieg“ wurde unter einem Ehrenkodex geführt – manchmal – oder mit Guerillataktiken, die von afrikanischen Stammeskämpfern übernommen worden waren.
Der Jipe-See liegt an der Grenze zwischen Kenia und Tansania und ist reich an Wasserlebewesen. Auch die Vogelbeobachtung ist am See eine beliebte Aktivität.